Neu in Regensburg - Passionsfrucht Geist

Warum eigentlich Passionsfrucht?
Wer uns kennt, weiß: Wir mögen Klassiker. Aber noch lieber mögen wir es, herauszufinden, was sonst noch geht.
In unserer Destillerie sind wir deshalb eigentlich ständig auf der Suche nach neuen Geschmäckern, spannenden Früchten und Aromen, die man vielleicht nicht als Erstes mit einem Geist verbindet. Himbeere? Kennt man. Haselnuss? Natürlich. Aber irgendwann stellt sich zwangsläufig die Frage:
Welche Frucht würden wir selbst wahnsinnig gerne einmal destilliert im Glas haben?
Und genau so sind wir bei der Passionsfrucht gelandet.
Eine Frucht, die alles andere als still ist
Schon beim Aufschneiden einer Passionsfrucht passiert ziemlich viel. Dieser intensive Duft, die exotische Fruchtigkeit, Säure, Süße und diese ganz eigene Würze – kaum eine andere Frucht bringt auf so kleinem Raum so viel Aroma mit.
Für uns war deshalb ziemlich schnell klar: Das könnte spannend werden.
Aber wir wollten keinen süßen Passionsfruchtlikör machen. Uns hat viel mehr interessiert, was passiert, wenn man versucht, den eigentlichen Charakter der Frucht in einem klaren Destillat einzufangen.
Also: Passionsfrucht als Geist.
Das Problem mit der Passionsfrucht
Passionsfrüchte wachsen bekanntlich nicht gerade rund um Regensburg. Und für einen Geist brauchen wir vor allem eines: richtig gutes Ausgangsmaterial.
Deshalb verwenden wir hochwertiges, ungesüßtes Fruchtpüree aus vollreif geernteten Passionsfrüchten. Dadurch bekommen wir genau das, worauf es uns ankommt: das intensive Fruchtaroma – ohne die bitteren Noten, die Schale und Kerne mitbringen können.
Keine zugesetzten Aromen. Kein Konzentrat. Kein Zuckerzusatz.
Die Frucht soll die Arbeit machen und der Star sein.
Dann übernimmt die Brennblase
Das Passionsfruchtmark wird bei uns zunächst mazeriert. Dabei bekommt der Alkohol Zeit, die Aromen aus der Frucht aufzunehmen.
Danach wird destilliert.
Und gerade bei einer Frucht wie der Passionsfrucht ist das der spannende Teil. Viele ihrer Aromen sind fein und flüchtig. Zu viel Hitze, zu wenig Geduld oder ein falscher Schnitt beim Brennen – und genau das, was die Frucht besonders macht, ist plötzlich weg.
Deshalb entstehen auch beim Passionsfrucht Geist nur kleine Chargen. Wir nehmen uns die Zeit, die es braucht.
Das Ergebnis ist ein Geist, der schon beim Einschenken ziemlich eindeutig verrät, woher er kommt: intensive Passionsfrucht in der Nase, viel Frucht am Gaumen, dazu diese typische Mischung aus Süße, Säure und exotischer Würze.
Und trotzdem bleibt es ein Geist: klar, trocken und ohne zugesetzten Zucker.
Genau dafür lieben wir unsere kleine Destillerie
Der Passionsfrucht Geist ist für uns aber noch aus einem anderen Grund etwas Besonderes.
Er steht ziemlich genau für das, was wir mit Die Stille machen wollen.
Wir möchten nicht einfach immer wieder das produzieren, was es ohnehin schon gibt. Wir wollen ausprobieren. Zutaten entdecken. Ideen verfolgen, bei denen man anfangs vielleicht noch gar nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt.
Manches funktioniert.
Manches funktioniert nicht.
Und manchmal kommt dabei eine Flasche heraus, bei der wir nach dem ersten Glas denken:
Ja. Genau deshalb machen wir das.
Die Passionsfrucht gehört definitiv in diese Kategorie.
Und wir können ziemlich sicher versprechen: Sie wird nicht die letzte ungewöhnliche Frucht gewesen sein, die ihren Weg in unsere Brennblase findet.
Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren. Bitte verantwortungsvoll genießen.




Kommentare