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Presseabend in der "Die Stille": Wie in Regensburg Destillate entstehen


Am 9. Juli 2026 haben wir die Türen unserer Destille geöffnet – nicht für Gäste im gewohnten Sinn, sondern für einen Abend, an dem über das gesprochen wurde, was hinter jeder Flasche steht: Herkunft, Handwerk und die Frage, wie aus Früchten ein Destillat mit Charakter wird.

Zu Gast waren unter anderem die Journalisten Burkhard von Grafenstein und Nils Mayer sowie Bernadette Dechant, im Stadträtin aus Regensburg zuständig für die Stadtentwicklung inbesondere im Osten.


Vom Rohstoff zur Flasche

Wir sind den kompletten Weg abgegangen, den jede Frucht bei uns nimmt: von der Anlieferung dem Zerkleinern des Rohstoffs über die Mazeration – das Ansetzen der Früchte in Alkohol – bis hin zum Destillieren an der Brennblase. Danach folgen das Reifen, das Abfüllen und zuletzt das Etikettieren, alles in Handarbeit.

Genau dieser letzte Punkt sorgte für die Überraschung des Abends: die Zeit. Zwischen der ersten Frucht und der verkaufsfertigen Flasche liegen in der Regel mindestens vier bis sechs Wochen. Kein Schritt lässt sich beschleunigen, ohne dass man es später im Glas schmeckt.


Verkostung: die ganze Palette im Glas

Verkostet wurde unsere gesamte aktuelle Produktpalette – von den Geisten bis zu den Likören. Dazu gab es italienische Spezialitäten, die unser Nachbar Tutto Italiano eigens für diesen Abend zubereitet hat.

Der Unterschied zwischen Geist und Likör lässt sich am besten am Glas erklären: Ein Geist entsteht, indem reife Früchte in neutralem Alkohol mazeriert und anschließend schonend destilliert werden. Das Ergebnis ist klar und trocken – und einen guten Geist zeichnet aus, dass man die Frucht im Glas unverstellt wiederfindet, pur und in ihrer natürlichen Form. Ein Likör dagegen trinkt sich sanfter: Die geschickte handwerkliche Abrundung nimmt die Kanten und unterstreicht die Frucht, statt sie zu überdecken.

Die Klassiker – Himbeergeist, Haselnussgeist und die dazugehörigen Liköre – fanden enormen Zuspruch. Für eine kleine Überraschung sorgte der Sanddorn Geist, den bis dahin viele gar nicht kannten: die spannende, kleine orange Frucht aus dem Norden. Ihr enormes Aroma und ihre Frische überzeugten sofort, und so fand der Sanddorn Geist an diesem Abend seinen wohlverdienten Platz unter den Klassikern.

Zum Abschluss kam unser hauseigener Kaffeelikör ins Glas – gewissermaßen als letzter „Gang" des Abends. Er hat an diesem Abend viele neue Fans gewonnen.


Was wir aus dem Abend mitnehmen

Es war ein rundum gelungener Abend mit reichlich positivem Feedback – zu den Destillaten, zur Location und zu unserem noch jungen Unternehmen.


In der Presse

Über den Abend berichtete die Regensburger Zeitung und die Mittelbayerischen Zeitung am am 14.7.2026.


Den vollständigen Artikel der Regensburger Zeitung lesen Sie hier:

Neue Destillerie: Hochprozentiges mit Charakter und Klarheit aus Regensburg

Regensburger Zeitung vom 14. Juli 2026 → Zum Artikel

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Attendorfer Mediengruppe.


 
 
 

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